Wandern im Schwarzwald - Freizeit- & Wanderführer
Weitere Themen: Lust auf Wandern
Wander- & Freizeitführer
| Wohnort | Name & Kontakt | Angebot |
| Freiburg | Caterina Mesina, Telefon & Telefax 0761 - 1376918 www.freiburgerleben.de | Stadt- und Themenführungen in Freiburg (z.B. "Bächle, Bobbele und der betende Teufel"), Tagesfahrten und Führungen im Schwarzwald. Sprachen: Deutsch und Italienisch |
| Staufen im Breisgau | Ursula Tenderich-Börnsen, Telefon & Fax 07633 - 50831 www.freiburgerleben.de | Stadt- und Themenführungen in Freiburg und Staufen im Breisgau (z.B. "Von der Nase des Markgrafen - Markgräfler Weingeschichten"), Tagesfahrten und Führungen im Markgräflerland. Sprachen: Deutsch, Englisch. |
| Titisee-Neustadt | Franz-Josef H. Andorf, Telefon 07651 - 4224 www.Goldsucher.de | Goldwaschexkursionen am Ober- und Hochrhein. |
Wandern ist gesund
Falsche Lebensführung, steigende Belastung durch Beruf und Umwelt und dadurch bedingte Zunahme von Gesundheitsstörungen und Krankheiten machen heute mehr denn je Heilmaßnahmen erforderlich, bei denen neben Kneippanwendungen und anderen balneologischen Maßnahmen das Wandern eine entscheidende Rolle spielt, denn wandern ist gesund. Nebenbei lassen sich noch jede Menge Naturwunder entdecken.
![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
![]() |
|||
![]() |
![]() |
Kleine Bilder antippen und vergrößern! |
| Wandern bedeutet gleichmäßige rhythmische körperliche Bewegung. | Hierdurch wird die allgemeinde Zirkulation angeregt. Die rhythmisce Betätigung der Bein-Muskeln fördert den Blutstrom zum Herzen, verbessert also den Kreislauf. Zusätzlich kommt es zu einer Vertiefung der Atmung. |
| Wandern bedeutet körperliche Belastung. | Körperliche Belastung sinnvoll durchgeführt, ist Training. Training kräftigt die Körper-Muskeln. Damit verbunden kommt es zu einer Kräftigung des Herzmuskels und zu einer besseren Durchblutung des Herzens. Eine zügige Wanderung ist außerdem die beste Ganz-Körpermassage, die es gibt. |
| Wandern bedeutet Klimaexpositon. | Durch die Einflüsse von Wind, Kälte und Regen, also der Witterung, wird der Organismus zur dauernden Anpassung an die klimatischen Umweltbedigungen gezwungen. Das bewirkt Training der Wärmeregulation, und es härtet ab. |
| Wandern bedeutet Entspannung. | Gleichmäßige körperliche Tätigkeit beruhigt. Die Stille der Natur und das vorherrschende Grün in der Landschaft wirken psychisch beruhigend. |
| Wandern bedeutet Genuss und Freude. | Das Erlebnis der Schönheit der Natur, der Pflanzen- und Tierwelt und der Naturstimmung vermitteln neben Entspannung freudvolles Erleben von Geschehnissen und Abläufen, die außerhalb von Alltag und Beruf liegen. |
- Könige der Düfte. Der 32 Kilometer lange Rosen-Wanderweg ist eine Rundstrecke der ganz besonderen Art. Von Weilheim ausgehend und über das Rosendorf Nöggenschwiel hinaus, führen verschiedene Wegevarianten zu unzähligen Rosenstationen. Die dort aufgestellten und interessanten Hinweistafeln informieren über die farbenprächtigen Rosenarten sowie die Historie der einzelnen Ortsteile. www.rosenwanderweg.de
- Heckenlandschaften. Warum mögen Bienen zum Beispiel neben duftenden Rosen auch die einzigartigen Bräunlinger Heckenlandschaft? Dies und noch vieles mehr kann man auf dem vier Kilometer langen Heckenerlebnispfad erfahren. Beim Durchwandern gewinnt man tiefe Einblicke in die heimische Tier- und Pfanzenwelt. www.braeunlingen.de
- Naturheilkraft am Wegesrand. Gegen fast alles ist ein Kräutlein gewachsen. Der Heilkräuterlehrpfad in Hfingen zeigt auf einem etwa vier Kilometer langen Rundweg die Vielfalt der Natur und informiert mit Hilfe von zahlreichen Schautafeln über die einzelnen Pflanzen. www.huefingen.de
![]() |
![]() |
|
![]() |
||
![]() |
Kleine Bilder antippen und vergrößern! |
Der Mittelweg über den Schwarzwald
233 km im Schwarzwald von Pforzheim nach Waldshut - Der "Mittelweg" des Schwarzwaldvereins von Pforzheim im Norden bis Waldshut am Hochrhein blickt auf 100 Jahre zurück. Als Höhenweg II - Mittelweg war er vor hundert Jahren das erste Gemeinschaftsprojekt der beiden Schwarzwaldvereine - dem Badischen und Württembergischen, die es bis zum Zusammenschluss 1934 als selbstständige Vereine gab. Vorbild für die Planung und Markierung dieses zweiten Höhenweges im Schwarzwald war der Höhenweg I, der bekannte Westweg von Pforzheim nach Basel. Bei aller Ungeduld des Württembergischen Schwarzwaldvereins wurde die Erfahrung des Brudervereins und der Rat Philipp Bussemers genutzt und gemeinsam ans Werk gegangen. Die Strecke Pforzheim - St. Georgen wurde vom Württembergischen Verein markiert und ausgeschildert. Der weitere Weg über die Höhen des Südschwarzwaldes wurde vom Badischen Verein übernommen. Als gutes Omen für die Zukunft wertete Bussemer diese Zusammenarbeit, - denn vereinte Kraft viel Gutes schafft.
Es lohnt sich den „Mittelweg“ zu entdecken. Auf liebenswürdige Art lässt er Kultur und Natur am Wegesrand erleben, schafft die Begegnung mit Land und Leuten und so manchem Ort und Städtchen am Wegeslauf. Alte Karten und Wanderführer verraten uns, dass der Weg in all den Jahren gelegentlich auch mal einer Straße ausweichen musste. Aber trotzdem hat dieser von unseren Groß- und Urgroßvätern erkundete und markierte Weg bis heute nichts von seinem Reiz verloren.
- In neun Tagesetappen erschließt die rote Raute mit senkrechtem weißen Balken dem Wanderer die Landschaft über die Höhen auf dem 233 km langen „Mittelweg“.
- Er führt aus der Goldstadt Pforzheim über die Enz- Nagoldplatte mit Büchenbronner Aussichtsturm ins Enztal. Über die Hochmoorflächen „Wildseemoor“ und „Hohlohsee“ – dem höchsten Punkt des Weges im Nordschwarzwald – werden aussichtsreiche Pfade oberhalb des Murgtales erreicht, die durch das Quellgebiet von Enz und Nagold nach Freudenstadt führen. Alte Grenzsteine und unberührte Natur begleiten den Wanderer auf weiten Strecken. Von Schiltach im Kinzigtal sind gut 550 Meter Anstieg auf den Mooswaldkopf zum Wanderheim – Gedächtnishaus Fohrenbühl mit Aussichtsturm zu bewältigen.
- Hier im Mittleren Schwarzwald wandelt sich die Umgebung: das Land wird offener, Wälder wechseln sich ab mit Feldern, Weiden, saftigen Wiesen und weit verstreute Höfe säumen häufiger den Weg. Die Täler der kleinen Flüsse schneiden in die Landschaft ein und bescheren dem Wanderer immer wieder Auf- und Abstiege. Er stößt auf den bäuerlichen Alltag im Schwarzwald und kommt durch Orte, die vom Handel und Handwerk der Region zu erzählen wissen. Flößerei, Glasmacher, Uhrenträger, Korb- und Schindelmacher, Strohflechterei und nicht zuletzt der Bollenhut sind am Weg zu Hause.
- Über St. Georgen, Stöcklewaldturm und Furtwangen wird schließlich von der „Kalten Herberge“, der Europäischen Wasserscheide, der Südschwarzwald mit Neustadt und dem Hochfirst erreicht.. Er ist der östlichste Gipfel des Hohen Schwarzwaldes und mit 1116 Metern der höchste Punkt des Weges.
- In Lenzkirch hat der Wanderer die Wahl zwischen zwei gleichermaßen attraktiven Varianten. Die westliche Strecke führt über Schluchsee, Häusern und Höchenschwand auf den Höhen oberhalb des Schwarzatales mit Kapellen und Kreuzen am Wegesrand nach Waldshut. Die östliche Strecke erreicht ihr Ziel über Rothaus (Badische Staatsbrauerei) und die Felsentäler von Mettma und Schlücht.
Es lohnt sich den „Mittelweg“ zu entdecken. Auf liebenswürdige Art lässt er Kultur und Natur am Wegesrand erleben, schafft die Begegnung mit Land und Leuten und so manchem Ort und Städtchen am Wegeslauf.
Wanderparadies Hochschwarzwald
"Wer recht in Freuden wandern will", für den ist der Südschwarzwald eine Landschaft der unbegrenzten Möglichkeiten. Kein Ort, der nicht über ein weitläufiges Netz gut ausgeschilderter Wege verfügt. Dazu führen mehrere Fernwanderwege quer über den Schwarzwald, bieten von den Gipfeln fantastische Fernsichten oder entführen durch wildromantische Täler und Schluchten.
![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
![]() |
|||
![]() |
![]() |
|||
![]() |
![]() |
Kleine Bilder antippen und vergrößern! |
Einige Routen werden sogar als "Wandern ohne Gepäck" angeboten. Der südliche Schwarzwald bietet Wanderern zu jeder Jahreszeit traumhaft schöne Erlebnisse: Der Frühling beginnt hier zwar einen Monat später als "im Unterland", dafür präsentiert sich dem Besucher eine überwältigende Blumen- und Farbenvielfalt. Löwenzahn und Butterblumen tauchen den Schwarzwald in ein einziges Meer aus leuchtendem Gelb.
Überall finden sich auf den satten Wiesen Blumen, die anderswo längst nicht mehr und erst recht nicht in dieser Fülle anzutreffen sind: Glockenblumen, Margeriten und viele andere mehr. Der Farbenrausch dauert bis in den Sommer hinein, der hier oben milder ist als in der umgebenden Ebene oder gar dem Oberrheingraben, wo bekanntlich zugleich der heißeste Flecken Deutschlands liegt: am Kaiserstuhl. Frische Luft und würziger Waldduft lassen sich natürlich auch im Herbst genießen, wo eine milde Sonne und ein begünstigtes Klima bis weit in den Winter hinein für ideales Wanderwetteer mit außergewöhnlich guter Fernsicht sorgen.
Einer der schönsten Wandewege, wohl auch der berühmteste, beginnt in Pforzheim im Nordschwarzwald, führt über den mittleren bis in den Südschwarzwald und erschließt Fernwanderern die höchsten Anhöhen eines Gebirges, das einzigartig ist. Der Querweg Freiburg-Bodensee beginnt in den Weinbergen der wärmsten Großstadt Deutschlands, führt durch das legendäre Höllental zum Titisee, schlängelt sich durch die wildromantische Wutachschlucht, bis sich im Hegau, geprägt von erloschenen Vulkanen, ein hinreißender Blick zum Ziel eröffnet: den Bodensee.
Die Orte und Höhen an der Schwarzwald-Panoramastraße erschließt der Kandelhöhenweg, der in Oberkirch in der Ortenau beginnt, den Aussichtsberg Kandel (1241 Meter) erreicht und durch ein schmales, schluchtartiges Tal nach St.Peter mit seiner Barockkirche nach Freiburg verläuft. An dieser elf Tage dauernden Wanderstrecke liegen so klingende Namen wie Titisee, Hinterzarten, Feldberg, Notschrei, Grafenhausen, Todtmoos, Todtnau, Menzenschwand, Höchenschwand und Grafenhausen.
Eine zweite Wanderroute ohne Gepäck ist der “Weg der Uhrenträger”. Wer ihn begeht, sollte sich neun Tage Zeit lassen, dafür wird er auf historischen Pfaden nach St.Märgen, Titisee-Neustadt, Bonndorf, Friedenweiler, Eisenbach, Vöhrenbach, Königsfeld nach Triberg mit den höchsten Wasserfällen Deutschlands geführt.
| Abenteuer im Schwarzwald - wandern, klettern, baden, radfahren |
































