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Biberach im Kinzigtal

Unterkünfte in Biberach

Pension Haaser
Gästezimmer
Familie Haaser
Schwarzwaldstraße 30
77781 Biberach / Baden
Telefon 078358748
Web www.pension-haaser.de

Biberach im Kinzigtal

Biberach als staatlich anerkannter Erholungsort, ist ein ideales Ferienziel, schön zu jeder Jahreszeit. Im reizvollen Kinzigtal gelegen, einem der schönsten Täler im Schwarzwald, und von Bergen umrahmt (Brandenkopf 932 m ü.d.M.) haben Sie hier hohen Erholungswert in klimatisch günstiger Lage. Der idyllische Ortsteil Prinzbach, im Mittelalter ein Städtchen mit Silberbergbau, liegt in einem romantischen Seitental der Kinzig.

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Biberach und der Ortsteil Prinzbach bieten Ihnen als Feriengäste und Besucher eine Fülle von Freizeit- und Erholungsangeboten, die Ihnen eine individuelle Gestaltung Ihres Urlaubes in der herrlichen Natur des Schwarzwaldes ermöglicht: Schwimmen, Wandern, Radfahren, Tennis, Minigolf, Kegeln, Kurkonzerte, Unterhaltungsabende, Dia-Abende, Vereinsfeste, Veranstaltungen u. a. Das benachbarte Elsaß, die Schweiz und den Bodensee können Sie in Tagesfahrten bequem erreichen. Die bekannten und sehenswerten Städte wie Straßburg, Baden-Baden, Freudenstadt, Triberg und Freiburg liegen nur 35 bis 50 km entfernt.

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Die älteste Urkunde, in welcher Biberach als "Biberaha" erwähnt wird, datiert vom September des Jahres 1222. In der Literatur des 19. Jahrhunderts wird öfters auch eine wesentlich ältere Urkunde, angeblich aus dem Jahr 787 stammend, genannt, die aber nicht auffindbar ist und daher auch nicht als Beleg für eine so frühe Nennung gelten kann. Die Urkunde von 1222 läßt weitreichende Rechte des Klosters Gengenbach in Biberach erkennen. Ähnliches ist für diese Zeit auch für den Nachbarort Zell und andere Gemeinden belegt.

Die klösterlichen Rechte beziehen sich vor allem auf die Erhebung umfangreicher, nicht nur aus heutiger Sicht unerträglich hoher Abgaben.

Burg Geroldseck
Zwischen Kinzig- und Schuttertal auf einem mächtigen Felsen thront die Burgruine Geroldseck. Um 1250 erbaut, war die Burg einst mächtigste Festung der oberen Ortenau. Seit über 300 Jahren ist die einst so imposante Burg der Hohengeroldsecker eine Ruine. Jahr für Jahr übt sie auf viele Besucher ihre Anziehungskraft aus. Ein schwäbischer Herzogsohn, Gerold von Schwaben, gilt nach der legendären Überlieferung als Begründer des Grafengeschlechte der Hohengeroldsecker zur Zeit Karls des Großen. Sie ist längst zu einem Symbol des Landes zwischen Schwarzwald und Rhein, das man von ihrem Turm aus überblickt, geworden. Geroldseckerland nennt man das Gebiet zwischen Kinzig und Schutter. Viele schöne Wanderwege zu Fuß oder mit dem Mountainbike führen von hier aus über Biberach in das Harmersbachtal. Eine Rast wert ist auch das idyllisch gelegene Prinzbach, eine ehemalige Silberbergwerkstadt.

Zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt zwischen dem Ende des 13. und der Mitte des 14. Jahrhunderts kam Biberach als Stabgemeinde mit allerdings nur sehr beschränkten Eigenrechten zum Herrschaftsgebiet von Zell, das es zwischenzeitlich zur Reichsstadt gebracht hatte. Dem Kloster Gengenbach blieben jedoch im Bereich der Reichsstadt Zell, zu der nun neben Biberach auch die Orte Nordrach und Unter- und Oberentersbach gehörten, noch zahlreiche, aber jetzt genauer beschriebene Rechte erhalten. Eines davon war das Wasserrecht. Daraus leitete das Kloster auch die Berechtigung ab, alljährlich in Biberach ein sogenanntes "Fischergericht" abzuhalten, um die Fischfrevler zu richten. Dies wurde vom Zeller "Ehrsamen Rat" regelmäßig als Einmischung in die eigene Gerichtsbarkeit betrachtet und mit geharnischten aber stets nutzlosen Protesten an die Adresse des Klosters bedacht.

Museum Kettererhaus in Biberach
Das "Ketterer Haus", benannt nach seinem letzten privaten Besitzer, dem "Kettererschmied", ist eines der ältesten und schönsten Bauwerke im Kinzigtal. Der Fachwerkbau weist Konstruktionsmerkmale des 17. Jahrhunderts auf. Der Besucher findet Schritt für Schritt vollständig eingerichtete Handwerksstuben der alten Handwerksberufre wie Drechsler, Maler, Schmied, Schreiner, Küfer, Sattler und Schuhmacher. Ein Raum ist den Zigarrenmacherinnen vorbehalten. Wohnen in einem Schwarzwalddorf wird durch "Kuchikammer", Mägdekammer und gutbürgerliche Stube usw. dargestellt. Brauchtum und Trachtenträgerinnen finden sich ebenso wie Hinweise auf das ländliche Vereinswesen. Auch Biberachs Bedeutung als Floßanlegestelle wird dokumentiert. Öffnungszeiten: Dienstag 15 bis 17 Uhr, jeden 1. und 3. Sonntag 11 bis 13 Uhr.

Die Zeller Herrschaft besaß ihrerseits in Biberach u. a. das Zollrecht und erhob an den Grenzen zum hohengeroldseckischen Prinzbach, zur Reichsstadt Gengenbach und zum fürstenbergischen Steinach "zu Wasser und zu Lande" auf "alle durchführenden und treibenden Waren" einträgliche Zölle. Durch den von Napoleon herbeigeführten Reichsdeputationshauptschluss von 1803 fiel der Klosterbesitz an das neu gegründete Großherzogtum Baden. Reichsstädte wie Zell wurden ebenfalls diesem neuen Staatsgebilde einverleibt und seine ehemaligen Stabgemeinden in die Selbständigkeit entlassen.

So wurde am 15. Juni 1803 auch der Stab Biberach «aller Eide und Pflichten, welche derselbe bisher gegen die Stadt Zell gehabt, entbunden und zu einer als für sich bestehenden, unmittelbar dem Obervogteiamt Gengenbach unterzuordnenden Vogtei» erklärt. Ein erster großer Schritt zum Biberach von heute.

Der aus Biberacher Sicht jenseits der Kinzig im idyllischen Tal des Prinzbachs gelegene gleichnamige Ort gehörte seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1257 und sicherlich auch schon einige Zeit zuvor zur Grafschaft Geroldseck. Für die Geroldsecker war "Brunsebach", wie der Ortsname im 13. Jahrhundert geschrieben wurde, wohl lange Zeit nichts anderes als ein Dorf, bestehend aus etwa 30 Gehöften, dessen leibeigene Bauern dem Grundherrn mal mehr oder weniger willig den Frohndienst, den Zehnten und die anderen Gefälligkeiten leisteten.

Das änderte sich jedoch schlagartig, als das Dorf für Graf Walter I. von Geroldseck zwar nicht zur Gold- aber doch zur nicht minder einträglichen Silbergrube wurde. Das Silbererz, das vom ausgehenden 12. bis zum Ende des 13. Jahrhunderts dort "in großen Mengen" gefunden wurde, versetzte den Grafen nicht nur in die Lage, die Stiftskirche in Lahr, sondern auch eine neue Burg, die heute noch in Ruinen erhaltene Hohengeroldseck, zu erbauen.

Im Dorf selbst, am der Kirche gegenüberliegenden Hang aber entwickelte sich die Stadt, die Silberstadt Prinzbach mit ihrer bis zu zehn Meter hohen Mauer, dem Riesen- und dem Untertor und mit einem tiefen Graben um die gesamte Stadt. Urkunden berichten von reichen und gebildeten Bürgern der Stadt und leider auch von ihrem Untergang im 14. Jahrhundert, als der Berg nichts mehr oder nicht mehr genug hergab. Geblieben aber ist die Möglichkeit, alles, was hier vor rund 800 Jahren geschehen ist, anhand von Sagen und Urkunden zu belegen und im Gelände nachzuvollziehen.

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