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Oberwolfach

Unterkünfte in Oberwolfach

Landidyll Hotel Hirschen
Familie Junghanns
Schwdarzwaldstraße 2 - 3
77709 Oberwolfach
Telefon 078348370
Web www.hotel-hirschen-oberwolfach.de


Landidyll Hotel Hirschen
Restaurant
Familie Junghanns
Schwdarzwaldstraße 2 - 3
77709 Oberwolfach
Telefon 078348370
Web www.hotel-hirschen-oberwolfach.de

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Mineralienmuseum Oberwolfach Im Mineralienmuseum Oberwolfach erleben Besucher die spannende Verbindung zwischen der Mineralogie und der Mathematik, die in der Kristallografie ihre schönste Schnittmenge finden. Das Museum zeigt eine einzigartige Sammlung an Schwarzwaldmineralien. Bild antippen!

Burg Wolfach bei Oberwolfach Wer Sinn für Geschichte und zugleich einen herrlichen Blick über das untere Wolftal mit Oberwolfach und Wolfach genießen möchte, dem empfiehlt sich ein Abstecher auf die Burg Wolfach, im Volksmund auch Schlössle genannt. Die Ruine liegt auf einem exponierten, einzelnen Berg. Bild antippen!

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Oberwolfach im Wolftal

Der Luftkurort Oberwolfach im Herzen des Schwarzwaldes präsentiert sich als Feriendomizil für alle Menschen, die abseits der großen Touristikzentren Ruhe und Entspannung suchen. Mit seinen 2700 Einwohnern in den Ortsteilen Kirche und Walke nebst sieben Seitentälern blickt Oberwolfach auf eine über 700-jährige Geschichte zurück. Auf Ihren Touren durch den Ort, durch Tälöer und über Höhen begegnen Sie der lebendig gebliebenen Bergbautradition inklusive Mineralien.

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Das hübsche Schwarzwalddorf im idyllischen Teil der Wolf beschert seinen Gästen auf Schritt und Tritt Neues und Interessantes, die reizvolle Landschaft mit dem gesunden Klima lässt den Alltag vergessen und schenkt neue Kraft für die Zeit nach dem Urlaub, nach den schönsten Wochgen des Jahres.

1275 wurde Oberwolfach als superioris Wolfach erstmals urkundlich erwähnt. 1409 taucht es als Ober-Wolfach und 1482 als obern Wolfach auf. Daneben wurde es auch als veteri Wolfach, Alt-Wolfach bzw. Altwolfach oder – auch heute noch – im Wolftaler Dialekt als alde Wolfe bezeichnet.

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Der Ort gehörte den Herren von Wolfach, die ihre Herrschaft im Wolftal sowie im Kinzigtal hatten. Durch Heirat kam die Herrschaft Wolfach 1291 bereits an das Fürstenhaus Fürstenberg. Dieses verpfändete den Ort 1365 an die Stadt Wolfach und dann bis 1419 an Straßburger Familien. Oberwolfach gehörte zum fürstenbergischen Oberamt Wolfach. 1806 fiel es mit diesem, wie das gesamte Wolftal, an das Großherzogtum Baden.

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Geologie & Mineralien

Bis zum Ende des Paläozoikums faltete sich in Mitteleuropa das sogenannte variskische Grundgebirge auf und wurde später im Gebiet des heutigen Baden-Württemberg von zahlreichen Sedimentschichten überlagert. Erst infolge tektonischer Bewegungen sowie Abtragungen im Zusammenhang mit der Entstehung der Oberrheinischen Tiefebene gelangte das heute bei Oberwolfach sichtbare Gebirge wieder zum Vorschein. Weiter östlich sowie auf zahlreichen Berghöhen Oberwolfachs sind die Schichten des Deckgebirges – insbesondere des Buntsandstein – noch in Resten erhalten geblieben, bevor sie am Übergang des Schwarzwaldes zum Gäu stark zu Tage treten.

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Das Grundgebirge besteht im Wesentlichen aus Metamorphiten, im Bereich Oberwolfachs vor allem Gneis und Granit. Sie entstanden durch den hohen Druck der ursprünglich aufliegenden Deckgebirgsschichten. Unter verschiedensten Bedingungen entwickelten sich dadurch außerdem die bei Sammlern begehrten Mineralien, die besonders in der Gegend von Oberwolfach häufig zu finden sind. So lässt sich auch der Silberreichtum der Gegend erklären.

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Landwirtschaft & Forst

Für die Landwirtschaft bieten die Berghöhen Oberwolfachs aufgrund der Böden, die durch die aufliegenden Schichten des Buntsandsteins entstanden sind, ausgesprochen ungünstige Bedingungen. Zudem herrscht häufig Wassermangel. Das ist der Grund, weshalb sich dort keine größeren Siedlungen entwickeln konnten. Sie konzentrieren sich in den Tälern, wobei auch dort nur eine eingeschränkte Bewirtschaftung möglich ist. Das von den Hängen hinab fließende Wasser sammelt sich im Tal und es bildet sich Staunässe, deren Nachteile nur durch umfangreiche Drainagemaßnahmen teilweise ausgeglichen werden können.

Die steilen Hänge der Täler Oberwolfachs sind für die moderne Landwirtschaft ein großes Problem. Sie sind nur schwer oder überhaupt nicht maschinell zu bewirtschaften. Viele Flächen, die früher mit Hilfe von Brandrodung oder Mehrfelderwirtschaft als vergleichsweise fruchtbare Äcker genutzt wurden, bewaldeten sich daher in den letzten Jahrzehnten. Lediglich die Namen einzelner Orte deuten auf die ursprüngliche Bewirtschaftung hin. Mit der Bewaldung der Kulturlandschaft verschwanden zahlreiche Pflanzen- und Tierarten und das kleinörtliche Klima veränderte sich negativ.

Aufgrund der Bedingungen waren die Landwirte um Oberwolfach schon immer vom Waldbau abhängig. Getreide- oder Gemüseanbau fand meist nur zur Deckung des Eigenbedarfs statt. Das gilt auch heute noch, auch wenn Tourismus und Fördergelder als Einnahmequellen hinzugekommen sind. Geändert hat sich hingegen die Form der Waldbewirtschaftung. Dominierten früher im Schwarzwald Buchen und Tannen, wird heute aus wirtschaftlichen Gründen vor allem die eigentlich ortsfremde Fichte angebaut. Eine Folge des extensiven Fichtenanbaus ist eine starke Bodenversauerung, der man durch Kalkung entgegenzuwirken versucht. In den letzten Jahren werden die äußerst negativen Folgen der Fichten-Monokultur immer stärker wahrgenommen und man versucht, zu traditionellen Wirtschaftsformen zurückzukehren.

Ein Resultat der ungünstigen landwirtschaftlichen Bedingungen sind die überdurchschnittlichen Hofgrößen in Oberwolfach und seiner Umgebung. Nicht selten bewirtschaften Bauernhöfe mehr als 100 Hektar Land. Gestützt wurde die Entwicklung dieses Großbauerntums durch das Anerbenrecht, das Graf Wilhelm von Fürstenberg mit der Kinzigtäler Landesordnung 1543 einführte. Nun konnten Höfe nicht mehr unter mehreren Erben aufgeteilt werden und wurden so in ihrer Substanz erhalten.

Heute sind es vor allem die problematischen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die den Fortbestand der einst stolzen Schwarzwaldhöfe gefährden. Die meisten Landwirte haben mittlerweile einen anderen Hauptberuf und bewirtschaften ihre Höfe nur noch nebenbei.

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