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Rottweil - älteste Stadt Baden-Württembergs
Rottweil, die ehemalige Reichsstadt am Oberen Neckar, zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb, lädt Sie zu einem Besuch ein! Lassen Sie sich vom Charme des mittelalterlichen Stadtkerns, dem reichhaltigen Kulturangebot und der wunderschönen Landschaft verführen. Moderne Kunst und Kultur vor historischer Kulisse - schöner und spannungsreicher können Kontraste nicht sein. Geschichte und mittelalterliches Stadtbild prägen die älteste Stadt Baden-Württembergs wie kaum eine andere in der Region. Im Bewusstsein ihrer historischen Wurzeln hat sich aber auch eine moderne Stadt mit großer Lebendigkeit und Lebensfreude entwickelt. Insbesondere im kulturellen Bereich hat Rottweil viel zu bieten. Ob Musik, Kunst, Literatur oder Theater, für jeden ist etwas dabei.
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Vergangene Kindheit im privaten Puppen- & Spielzeugmuseum. Mitten im Stadtzentrum von Rottweil erwartet Sie eine umfangreiche Sammlung von Porzellan- und Celluloidpuppen aus zwei Jahrhunderten sowie eine Sammlung von Puppenstuben, Puppenküchen und Kaufmannsläden. Die Vielfalt der Exponate führt Sie auf eine spannende Reise zu längst vergangener Kindheit. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr, Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 11 bis 17 Uhr. - Adresse: Puppen- und Spielzeugmuseum Rottweil, Kornelia Hermann, Hauptstraße 49, 78628 Rottweil; Telefon 0741 / 9422177, Telefax 9422178. www.puppenmuseum.de
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Eingebettet in eine intakte und wunderschöne Landschaft zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb bieten Rottweil und seine Umgebung einen großen Naherholungswert. Im Sommer wie auch im Winter können zahlreiche Freizeitaktivitäten ausgeübt werden. Einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben und zur Freizeitgestaltung leisten die mehr als 200 Rottweiler Vereine. Ob im sportlichen, kulturellen oder sozialen Bereich - die Aktivitäten der Vereine bilden eine tragende Säule des öffentlichen Lebens. Rottweil ist eine aktive und attraktive Stadt. Ihre Einwohner finden hier hervorragende Möglichkeiten der persönlichen und beruflichen Entfaltung. Die sanfte, aber stetige Zunahme der Einwohnerzahl unterstreicht dies.
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Rottweil ist nicht nur für die gleichnamige Hunderasse und die alemannische Fasnet bekannt. Die Stadt ist in den letzten Jahren noch mehr zu einem der kulturellen Zentren zwischen Stuttgart und Konstanz geworden, das alte Tradition mit lebendiger Kultur verbindet.
Die Geschichte der ehemaligen Reichsstadt geht zurück bis in die Bandkeramikerzeit (2000 v Chr.). Bedeutende Spuren hinterließen die Römer, die sich - nachweisbar - um 73 n. Chr. ansiedelten und einige Jahre später das Municipium Arae Flaviae gründeten. Die Römerstadt ging im 3. Jahrhundert unter. Vor dem Hintergrund einer guten Verkehrslage entwickelte sich der Königshof "Rotuvilla", der erstmals 771 n. Chr. in einer Heiligen-Vita erscheint. Dieser Königshof erlangte durch die Karolinger große Bedeutung als Gerichtsort und Verwaltungszentrum. Das Rottweiler Hofgericht zählte danach im Spätmittelalter zu den bedeutendsten Gerichten in Deutschland.
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Die interessanteste Hinterlassenschaft aus der Rottweiler Geschichte, die Stadt selbst, hat sich seit dem späten Mittelalter entwickelt. Die Staufer errichteten die Stadt an ihrem heutigen Standort und orientierten sich in vielerlei Hinsicht am Beispiel der sogenannten Zähringer-Städte (Teilung der Stadt durch das Straßenkreuz in vier Teile u.a.). Bis in diese Zeit geht der spätmittelalterliche Stadtkern zurück. Er ist heute geprägt von erkergeschmückten Bürgerhäusern, geschmiedeten Stechschildern, die seit dem 16. Jahrhundert vorgeschrieben waren, und zahlreichen Kirchen.
Zu Beginn der 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts beschloss die damalige Landesregierung von Baden-Württemberg eine grundlegende Reform der Gemeinden des Landes. Viele kleine Kommunen waren aufgrund ihrer Struktur und Finanzkraft kaum mehr in der Lage, die anstehenden und notwendigen Investitionen in den Bereichen Daseinsvorsorge und Infrastruktur zu leisten. Mit der Zusammenfassung zu größeren Einheiten sollten Aufgaben zusammengeführt, der Verwaltungsapparat gestrafft und Leistungspotenziale gebündelt werden. Die ehemals selbständigen Gemeinden Feckenhausen, Göllsdorf, Hausen, Neufra, Neukirch und Zepfenhan wurden im Zuge dieser Gemeindegebietsreform in den Jahren 1972 bis 1974 per Eingliederungsvertrag in die Stadt Rottweil eingegliedert.
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Rottweils Geschichte auf einen Blick
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74 n.Chr. Die Römer besetzen die Rottweiler Gegend.
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vor 96 Die Römerniederlassung erhält den Namen "Arae Flaviae".
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186 Arae Flaviae besitzt als einziger Römerort zwischen dem Rhein und Augsburg römisches Stadtrecht.
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259 Die Römer werden vertrieben. Die Alemannen lassen sich in und um Rottweil nieder.
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um 600 In Rottweil-Alststadt entsteht eine christliche Urpfarrei mit bedeutendem Sprengel.
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771 Rottweil wird als "rotuvilla" in einer Lebensbeschreibung des hl. Gallus genannt.
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887 Kaiser Karl III hält in Rottweil Hof.
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um 1190 Ein Staufer gründet das mittelalterliche Rottweil, knapp zwei Kilometer nördlich vom bisherigen Siedlungskern in der Altstadt.
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1222 Kloster Rottenmünster wird in den Zisterzienserorden aufgenommen
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1266 Der Dominikanerorden anerkennt seine Rottweiler Niederlassung.
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1275 Das Rottweiler Spital tritt erstmals in Erscheinung.
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1297 Erste urkundliche Nennung einer Lateinschule.
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1299 Erste urkundliche Erwähnung des berühmten Rottweiler Hofgerichts.
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um 1320 Baubeginn an der gotischen Kapellenkirche.
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1378 Zünfte und Geschlechter geben Rottweil eine gemeinsame Verfassung.
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um 1400 Konrad Witz wird in Rottweil geboren.
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1423 Das Aufgebot der Stadt Rottweil ist maßgeblich an der Erstürmung der Burg Hohenzollern beteiligt.
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1434 Kaiser Sigismund verleiht Rottweil die "Goldene Bulle". Die Entwicklung Rottweils zur Reichsstadt erfährt damit einen gewissen Abschluß.
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1441 In Rottweil werden 1330 Steurpflichtige gezählt.
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1454 Der älteste Rottweiler "Verein", die Gilde der Büchsenschützen, wird erstmals erwähnt.
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1463 Rottweil findet als zugewandter Ort Aufnahme in die Schweizer Eidgenossenschaft.
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1471 In der "Au" arbeiten an die hundert Sichelschmiede.
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1517 Die Gewölbe vom Hl. Kreuz werden geschlossen.
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1519 Rottweil schließt mit den XIII Orten der Schweizer Eidgenossenschaft einen "Ewigen Bund".
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1529 Die Reformationsbewegung erreicht ihren Höhepunkt. Nach der Vertreibung von fast 400 Evangelischen bleibt Rottweil katholisch.
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1564 Erste Nennung einer Pulvermühle in Rottweil.
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1603 Die Reichsstadt Rottweil errreicht die größte Ausdehnung ihres Territoriums mit den Dörfern Zimmern, Deißlingen, Dietingen, Irslingen, Dunningen, Böhringen, Göllsdorf, Dauchingen, Mülhausen, Fischbach, Weilersbach, Villingendorf, Talhausen, Feckenhausen, Kappel, Epfendorf, Horgen, Hochmössingen, Winzeln, Bösingen, Balgheim, Herrenzimmern, Seedorf, Niedereschach, Stetten, Neufra und Sinkingen.
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1633 Die Württemberger belagern und erobern Rottweil.
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1643 Rottweil erlebt drei Belagerungen und zwei Eroberungen durch die Heere des Guébriant und Mercys. Dabei werden die Au und die Hochbrücktorvorstadt zerstört. Rottweil kann sich von diesem Schlag bis zum Ende der Reichsstadtzeit nicht erholen.
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1692 Die Jesuiten kommen ein zweites Mal nach Rottweil und bauen ihr Kolleg auf.
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1713 Prinz Eugen weilt während des Spanischen Erfolgekrieges in Rottweil.
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1799 Als erste Zeitung erscheint in Rottweil ein "Reichsstadt Rotweilisches Wochenblatt".
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1802 Württemberg besetzt die Reichsstadt Rottweil. Rottweil wird Sitz eines Oberamtes.
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1824 Rottweil beginnt mit dem Abbruch seiner Türme und Tore.
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1824 Begründung der Saline Wilhelmshall.
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1848 3000 Demokraten wollen von Rottweil nach Stuttgart marschieren.
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1851 König Wilhelm I. von Württemberg schenkt Rottweil die Kunstsammlung Lorenzkapelle.
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1865 Ein Arbeiterbildungsverein wird in Rottweil ins Leben gerufen.
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1868 Rottweil ist an das württembergische Eisenbahnnetz angeschlossen.
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1872 Die Aktiengesellschaft Pulverfabrik Rottweil wird ins Leben gerufen.
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1912 Rottweil überschreitet die 10000-Einwohnergrenze.
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1938 Rottweil wird Kreisstadt. Zum Kreis Rottweil gehören 52 Gemeinden.
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1945 Bei Bombenangriffen auf die Stadt in den Monaten Februar und März sind zahlreiche Opfer zu beklagen.
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1970 Rottweil wird Große Kreisstadt, nachdem die Stadt 1969 die Zahl von 20.000 Einwohner überschritten hat.
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1975 Seit 1971 wurden die früher selbständigen Gemeinden Hausen o.R., Feckenhausen, Göllsdorf, Neukirch, Zepfenhan und Neufra nach Rottweil eingegliedert.
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Café Lehre in Rottweil
Moderne und gemütliche Gästezimmer runden das Angebot des Cafe Lehre in der historischen Altstadt von Rottweil ab. Für jedes Zimmer steht eine separate Dusche mit WC zur Verfügung (eventuell separates, großzügiges Bad mit zusätzlicher Dusche + Doppelwaschbecken + WC). Bild antippen!