Hotels & Ferienwohnungen Ortenberg bei Offenburg
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Ortenberg - Namensgeber der Ortenau
Das Tor zum Schwarzwald nennt man den Weinort Ortenberg am Eingang des romantischen Kinzigtales, unweit der Messestadt Offenburg. Liebevoll gepflegte Fachwerkhäuser, malerische Ecken und verträumte Winkel säumen die weiten Rebhänge entlang der Badischen Weinstraße. Ein wahres Paradies für den Erholung suchenden Gast. Zu bieten hat Ortenberg eine ganze Menge: Radtouren oder Biking auf gut ausgebauten Radwanderwegen, Spaziergänge und Wanderungen von der Ebene bis hinauf zu den steilen Hängen des Schwarzwaldes. Wein, Geselligkeit und eine ausgezeichnete Gastronomie sowie ein reges kulturelles Angebot lassen den Aufenthalt zu einem Fest der Sinne werden. Entdecken Sie den Reiz und die Gastfreundschaft einer gesegneten Landschaft.
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Die Gemeinde ist urkundlich erstmals im Jahre 1148 in der Handschrift "Rotulus Sanpetrinus" als „Dattenwillre„ erwähnt. Die Bezeichnung "Ortinberch" taucht erstmals 1237 bis 1254 urkundlich auf. Zwei große Baudenkmäler der Ortenau sind die Wahrzeichen der rund 3000 Einwohner zählenden Rebgemeinde. Es sind dies Schloss Ortenberg und die Bühlwegkirche. Die ehemalige Reichsburg ist vermutlich älter als das Dorf selbst. Sie ist urkundlich erstmals 1233 erwähnt, ist jedoch mit Sicherheit wesentlich älter und war wohl bis 1233 im Besitz der Zähringer, die damals Herren des Gaues und damit der Burg waren. Am 13. Juli 1678 wurde die Burg zerstört und erst 1833 von dem livländischen Kaufmann Leonhard von Berckholtz als Ruine erworben und in den Jahren 1838 - 1843 in der heutigen Form wieder aufgebaut.
Im Zusammenhang mit der Burg, die namensgebend für das Dorf war, sei erwähnt, dass von dem Namen "Ortenberg" und der Landschaftsbezeichnung "Mortenau" die heutige Landschaftsbezeichnung "Ortenau" entstand, die durch die Bildung des Ortenaukreises im Zuge der Kreisreform eine neue Bedeutung bzw. Aufwertung erfuhr. Die Burg ist heute eine der schönsten und romantischsten Jugendherbergen Deutschlands. Ihre Turmanlagen sind der Öffentlichkeit zugänglich. Gruppenführungen durch die alten Gemäuer können gebucht werden.
Das zweite Wahrzeigen der Winzergemeinde ist die Bühlwegkirche. Die jetzige Kapelle wurde 1497 im damaligen gotischen Stil erbaut. Sie wird seit 1972 ökumenisch genutzt. Eine Vorgänger-Kirche im 1674 ist bezeugt. Bedeutsam sind die wiederentdeckten Fresken im Inneren des Kirchleins, das durch seine landschaftlich besonders reizvoll exponierte Lage in seiner Bedeutung noch unterstrichen wird. Das kunstträchtige Bauwerk erfuhr in den Jahren 1979 und 1980 eine gründliche Außen- und 1991 und 1992 eine bedeutsame Innenrenovation. Als die Kirche zu klein wurde, erbaute man im Jahre 1824 die jetzige, dem Apostel St.Bartholomäus geweihte Pfarrkirche im Weinbrennerstil.
Prägendes Element des Dorfes ist seit Jahrhunderten der Weinbau, der aufgrund der begünstigten Lage Spitzensorten vieler Weine in Ortenbergs Rebbergen heranreifen lässt. Zwei Betriebe bauen den Ortenberger Wein aus. Es sind dies die Winzergenossenschaft Gengenbach, zu der die Mehrzahl der Ortenberger Winzer seit 1998 mit ca. 38 Hektar gehören, und das Weingut "Schloss Ortenberg" mit ca. 40 Hektar Reben. In den Ortenberger Reben werden folgende Sorten angebaut: Müller-Thurgau, Sylvaner, Riesling, Ruländer, Spätburgunder, Traminer, Gewürztraminer, Muskat-Ottonell, Muskateller, Findling, Scheurebe.
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Fortschrittlicher Geist beseelte die Ortenberger Winzer, die nach dem Kriege daran gingen, nicht nur einen Keller zu bauen, sondern auch die Rebflurbereinigung durchzuführen, die heute abgeschlossen und die unabdingbare Voraussetzung für den Rebbau in unserer Zeit ist.
Durch den Ort läuft die badische Weinstraße. Berühmt und geschätzt ist die reichhaltige Palette der Ortenberger Gastronomie. Der badische Wein- und Waldlehrpfad ist ein herrlich gelegener Panoramaweg; er führt durch die Rebberge und ist einer der meist begangenen Sparzierwege in die Umgebung mit einem einzigartigen Blick in das Kinzig- und Rheintal sowie in das badische und das benachbarte elsässische Land.
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Besonders stolz sind die Ortenberger darauf, dass sie es beim Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" bis zur höchsten Spitze gebracht haben.
Die Gemeinde wurde 1983 Bundessieger und von der Bundesrepublik Deutschland mit der Goldmedaille - es ist dies die höchste Auszeichnung - ausgezeichnet.
Das blumenreiche, gepflegte Ortsbild hatte der Gemeinde zuvor schon 1979, 1981 und 1983 den Titel des Landessiegers Baden-Württemberg und die damit verbundene Goldmedaille erbracht. Seit 1970 erhielt sie stets erste Preise beim Dorfverschönerungswettbewerb auf Kreisebene, ergänzt durch Sonderpreise für die Restaurierung alter Brunnen und hervorragender Blumenschmuck.
Die Bemühungen, ihr Dorf attraktiver werden zu lassen, haben die Ortenberger unter das Motto gestellt: "Ortenberg, das Dorf des Weines, der Blumen und der Brunnen". Alle 3 Motive sind im Gang durch den Ort anzutreffen. Bademöglichkeit und zugleich Stätte des Angelsports ist der nahe, landschaftlich herrlich zu den Füßen des Ortenberger Schlosses gelegene und deshalb so benannte Schlossblicksee.
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Die alte Rebgemeinde legt besonderen Wert auf die Heimat und Brauchtumspflege. Die alljährliche bedeutenste Veranstaltung ist das Ortenberger Winzerfest. Es ist in der weingesegneten Ortenau das größte seiner Art und wird am 1. Wochenende im November alljährlich als Erntedankfest der Winzer gefeiert. Seine Ursprünge reichen bis in die erste Hälfte des 18 Jahrhunderts zurück. Tief in der Geschichte der Gemeinde verwurzelt ist auch das Patroziniumsfest. Die Gemeinde ist dem hl. Apostel Bartholomäus geweiht, dessen Namenstag der 24. August ist. Das Patroziniumsfest wird seit einigen Jahren zusammen mit dem Pfarrfest Mitte September gefeiert.
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Alljährlich sind die Bürger Ortenbergs und Gäste aus nah und fern am 2. Wochenende im August zum Schlossfest in den Hof des Schlosses eingeladen. Ortenberg ist die Hochburg der alemannischen Brauchtumsfastnacht. Am Fastnachtssonntag zieht deren größte Veranstaltung, der seit 1965 bestehende Johrmärkt in „Montengro„ der Fasentgemeinschaft Freies Montenegro, mittlerweile Tausende von Besuchern in den Ortsteil Käfersberg. Reichhaltig ist das Angebot der kommunalen Einrichtungen.
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Hotels & Ferienwohnungen Ortenberg bei Offenburg
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