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Ötigheim

Ötigheim

Die Gemeinde Ötigheim liegt ideal zwischen den Städten Karlsruhe, Rastatt und Baden-Baden, direkt an der B 36 und der A5. Sie zählt 4.400 Einwohner. Ötigheim ist weithin bekannt! Seit 1906 gibt es hier eine große Freilichtbühne, die derzeit größte in Deutschland mit 4000 überdachten Sitzplätzen, deren Spielzeit von Juni bis August an den Wochenenden läuft. Dabei zählen die Volksschauspiele 1500 Mitglieder, die am Spielgeschehen teilnehmen. Bis zu 600 Mitwirkende aus allen Altersgruppen agieren je nach Stück auf und hinter der Bühne. Mit 34 sehr aktiven Vereinen und Gemeinschaften gestalten die Bürger ein ein lebendiges Miteinander, so dass im Theaterdorf immer etwas geboten ist.

Geschichte
Das "Telldorf" oder auch "Etje", wie es im Volksmund genannt wird, wurde im Jahre 788 nach Chr. zum ersten Mal urkundlich erwähnt und ist somit über 1200 Jahre alt. Ötigheim ist besonders durch sein 100 Jahre altes Freilichttheater, den Tellplatz (Nach einem der ersten Stücke, Wilhelm Tell, benannt), in welchem immer noch ein Großteil der Gemeinde als Laienschauspieler mitwirkt, über die Grenzen Badens bekannt. Das Dorf zeichnet sich außerdem durch seine zahlreichen Sport-, Musik- und Jugendvereine aus, in denen ehrenamtlich viel Arbeit geleistet wird.

Seit 1906 besteht die große Freilichtbühne Ötigheim, die derzeit größte in Deutschland mit 4.000 überdachten Sitzplätzen. Die Freilichtbühne feierte 2006 ihr 100-jähriges Bestehen.

1905 trat Pfarrer Joseph Saier sein Amt in Ötigheim, einer kleinen mittelbadischen Gemeinde zwischen Baden-Baden und Karlsruhe, an. Bei seiner seelsorgerischen Tätigkeit lag ihm besonders die Jugend im Dorf am Herzen. Er fürchtete, dass sie durch die zunehmende Industriearbeit dem dörflichen Leben entfremdet würde und wollte ihr deshalb eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anbieten. Zu diesem Zweck gründete er 1906 die Volksschauspiele Ötigheim. Unter der freiwilligen Mitarbeit zahlreicher Helfer wurde eine nahe beim Dorf gelegene Kiesgrube zu einer Bühne umfunktioniert und schon am 30. September 1906 fand mit "Die beiden Tilly" dort erstmals eine Aufführung statt. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Stück im folgenden Jahr einige Male wiederholt. Bis 1910 ruhte der Spielbetrieb. In diesem Jahr gelang dann mit Schillers "Wilhelm Tell" der große Durchbruch, und die Begeisterung, die der Klassiker beim Publikum und bei den Mitwirkenden auslöste, führte dazu, dass der "Tell" auch 1911 und 1913 auf dem Spielplan stand. 1913 sahen über 100.000 Zuschauer "Wilhelm Tell". Er ist das in Ötigheim am häufigsten aufgeführte Drama, und die Ötigheimer Volksschausspieler identifizieren sich bis heute soweit mit diesem Stück, dass sie die in der Kiesgrube entstandene Bühnenanlage bis heute ihren "Tellplatz" nennen.

Ein gesundes Gemeindeleben kann man am Vereinsleben ablesen. So ist es nicht verwunderlich, dass es in Ötigheim eine große Anzahl von Vereinen gibt. Unter anderem gibt es Gesangsvereine, einen Musikverein, ein Kammerorchester, ein Mandolinen- und Gitarrenorchester, einen Fussballverein, einen Karnevalsverein, einen Turnverein, einen Tischtennisverein, einen Tennisverein und einen Anglerverein. Des weiteren besitzt Ötigheim die größte KJG im Dekanat Murgtal.

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