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Ehrenkirchen

Mehr: Unterkünfte in Ehrenkirchen

Pardon, leider liegen keine buchbaren Unterkünfte in Ehrenkirchen vor. Gemütliche Ferienhotels und schöne Ferienwohnungen finden Sie aber auch in der Nachbarschaft:
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Ehrenkirchen im südlichen Breisgau

Die Gemeinde besteht aus den fünf Ortschaften Ehrenstetten, Kirchhofen, Norsingen, Offnadingen und Scherzingen mit insgesamt 7.217 Einwohnern. Die herrliche Landschaft und die Nähe zu Freiburg macht Ehrenkirchen besonders attraktiv. Freiburg können Sie mit einem hervorragend ausgebauten ÖPNV-Angebot genauso erreichen wie in nur acht Minuten mit dem Auto. Viele nutzen auch das Fahrrad. Viele Freizeitangebote finden Sie z.B. bei unseren rd. 50 Vereinen, beim örtlichen Bildungswerk, bei der Jugendmusikschule, bei unseren Seniorentreffs oder bei den Kirchen. Es ist sicherlich für jeden etwas dabei.

In den Jahren 1973/74 schlossen sich die früher selbstständigen Gemeinden Ehrenstetten, Kirchhofen, Norsingen, Offnadingen und Scherzingen zur neuen Gemeinde Ehrenkirchen zusammen. Die ausgedehnte Gemarkungsfläche der Gemeinde Ehrenkirchen erstreckt sich von der Rheinebene (tiefster Punkt 215 m ü. NN.) über die Vorbergzone bis zu den Höhen des Schauinslandes in den Schwarzwald (höchster Punkt 916 m ü. NN.) hinein.

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Die Gemarkungsfläche umfasst 3.779 ha, davon sind 1.785 ha Wald, 350 ha Reben und 32 ha Obstanlagen. Die Restfläche teilt sich in Ackerland, Wiesen und andere landwirtschaftliche Nutzfläche auf. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte sowie die in den einzelnen Ortsteilen ausgewiesenen Neubaugebiete hat der Gemeinde mehr und mehr das Gepräge einer schönen Wohngemeinde im Einzugsbereich von Freiburg (12 km) gegeben. Ehrenkirchen hat heute rund 7.217 Einwohner und verfügt über rd. 1.655 Arbeitsplätze.

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An Sehenswürdigkeiten bietet Ehrenkirchen beispielsweise die spätgotische Wallfartskirche "Mariä Himmelfahrt", das Wasserschloss oder die Ölbergkapelle, von welcher man einen herrlichen Ausblick in das Markgräflerland, auf die Staufener Burg sowie den Schwarzwald und die Vogesen hat. Die Höhlen der Rentierjäger am Ölberg zeugen von frühester Siedlung. Auf Grund seiner hervorragenden Lage auch zu den Nachbargemeinden Bad Krozingen, Staufen und Münstertal hat Ehrenkirchen einen hohen Wohn- und Freizeitwert.

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Die Ortsteile

Kirchhofen

Den ersten Hinweis einer Besiedlung Kirchhofens finden wir im Jahre 886. Der Name Kirchhofen wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1087 erwähnt. Als Wallfahrtsort und Sitz der Lehnsherren war Kirchhofen im Mittelalter der Mittelpunkt für eine größere Anzahl umliegender Orte. Eine Reihe von Adelsgeschlechtern des Breisgaus waren nacheinander Lehnsherren der Herrschaft Kirchhofen. Der bedeutendste unter diesen war der kaiserliche Feldherr Lazarus von Schwendi (1522 - 1583), der im ehemaligen Wasserschloss seinen Lebensabend verbrachte (1577 - 1583).

Sehenswert in Kirchhofen sind die barocke Wallfahrtskirche sowie das ehemalige Wasserschloss, der Sitz der Lehnsherrren im Mitelalter.
Eine Wanderung über den mit Reben bepflanzten Kirchberg zur Bellenhöhe eröffnet den Blick über die Rheinebene, den Kaiserstuhl und Breisach bis zu den Vogesen im Elsaß und führt zum Trimm-Dich-Pfad und zum Waldlehrpfad im Eichwald.

Ehrenstetten

Die Höhlen der Rentierjäger am Ölberg aus der älteren Steinzeit sowie die Alemannengräber am Gebirgsrand des Schwarzwaldes sind Zeugen einer frühen Besiedlung. Ehrenstetten wird erstmals im Jahre 1139 urkundlich erwähnt.

Am 10. August 1418 erhielt Ehrenstetten von Kaiser Sigismund das Jahrmarktrecht verliehen. Alljährlich findet an diesem Tag der sogenannte Laurentiusmarkt statt. Ehrenstetten ist der Geburtsort des bekannten Malers, Bildhauers und Architekten Christian Wenzinger (1710-1797). Die ältesten Teile der St. Georgs-Kirche stammen aus dem frühen Mittelalter. Sehenswert sind auch die außerhalb des Ortes stehenden Kapellen, die Streicherkapelle, die Ölbergkapelle und die Schächerkapelle. Eine Wanderung über den Ölberggrundweg öffnet an verschiedenen Aussichtspunkten den Blick über die Staufener Bucht und die Rheinebene bis zu den Vogesen im Elsaß und führt an den prähistorischen Höhlen aus der Steinzeit vorbei.

Norsingen

Alemannische Gräberfunde am Batzenberg weisen auf eine frühe Besiedlung Norsingens hin. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1242. Norsingen gehörte ursprünglich zum Kloster St. Gallen, kam dann als Lehen an die Herren von Staufen, nach deren Aussterben (1602) das Lehen von St. Gallen wieder eingezogen wurde.

Norsingen liegt am Westhang des Batzenberges, verkehrsgünstig an der Bundesstraße 3 und der Bundesbahnstrecke Basel - Karlsruhe. Eine Wanderung auf dem mit Reben bepflanzten Batzenberg öffnet in Richtung Osten den Blick zu den Schwarzwaldbergen Schauinsland, Belchen und Blauen, in Richtung Süden und Westen in die Rheinebene und den Kaiserstuhl bis zu den Vogesen im Elsaß und in Richtung Norden auf die Stadt Freiburg. Der auf den Höhen des Batzenberges deutlich ausgeschilderte Weinlehrpfad bietet dem Wanderer Interessantes aus der Geschichte der Gegend und aus der Kultur des Weinbaues und des Weines.

Offnadingen

Die erste Kunde von "Ofmanningen" stammt aus dem Jahre 1139. Bereits 1146 ist hier ein Ortsadel bezeugt. Offnadingen war im Mittelalter einer der Tagungsorte des gräflichen Landgerichts im Breisgau. Grundherren im Mittelalter waren u. a. das Kloster St. Blasien und das Domstift Basel. Offnadingen war bekannt durch seine Märkte. Bis heute hat sich noch der Herbstmarkt als Krämermarkt erhalten. Sehenswert ist in Offnadingen die barocke Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert sowie das Gebäude der ehemaligen Klostermühle.

Scherzingen

Alemannische Gräberfunde weisen ebenfalls auf eine frühe Besiedlung Scherzingens hin. Die erste urkundliche Erwähnung von Scherzingen stammt aus dem Jahre 1111. Der Ort hieß damals Scercingen. Von 1111 bis 1152 ist in Scherzingen ein Ortsadel bezeugt. Das Dorf gehörte im Mittelalter verschiedenen Adelsgechlechtern an, so der Herrschaft Staufen und der Oberlehensherrschaft der Üsenberger, den Markgrafen von Hachberg und dem Haus Österreich als Landesherren der Herrschaft Staufen. Von 1492 bis 1811 gehörte S cherzingen zur Gemeinde Pfaffenweiler. Das Dorf bewahrte bis heute sein altes, sehenswertes Ortsbild mit erhöht liegender Kirche inmitten des um sie gelegenen Kirchhofes.