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Ballrechten-Dottingen

Ausgezeichnet als eines der schönsten Dörfer

Ballrechten-Dottingen ist ein altes Winzerdorf (die Römer bauten bereits um das Jahr 250 n.Chr. am Castellberg Wein an) und seit 1978 ein junger staatlich anerkannter Erholungsort.

Die Gemeinde liegt in der Vorbergzone des Schwarzwaldes im Bäderdreieck zwischen Bad Krozingen, Badenweiler und Bad Bellingen, ca. 20 km südlich von Freiburg, 40 km nördlich von Basel/Schweiz und 30 km östlich von Mullhouse (Frankreich).

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Ballrechten-Dottingen gehört zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und zählt 2200 Einwohner. Mit 200 ha Reben ist sie eine der bedeutenden Weinbaugemeinden im Markgräflerland, der Deutschen Toskana. Der staatlich anerkannte Erholungsort bietet mehr als 160 Gästebetten in allen Kategorien. Die örtlichen Gasthöfe laden zu regionalen Speisen, der Castellbergkeller und die Weingüter zu Weinproben ein. Die Gemeinde ist über die Autobahn A 5 und mit der DB schnell erreichbar. Der Wein- und Erholungsort Ballrechten-Dottingen wurde sowohl 1992 als auch 2003 zu einem der schönsten Dörfer in Baden-Württemberg gewählt.

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Ballrechten. Bisher früheste archäologische Funde sind Plattengräber aus der Zeit des 7. – 8.Jahrhunderts. Der Ort wird in einem Güterverzeichnis des Klosters Lorsch aus dem Jahre 840 als „villa baldrathinga“ erwähnt.Die Siedlung gehörte ab 1111 zur Herrschaft Staufen, dem Einflussbereich der Zähringer.Die Ritter und späteren Freiherrn von Staufen übten die Ortsherrschaft aus. 1457/58 kaufte Karl I, Markgraf von Baden, die Dörfer Ballrechten und Dottingen um 450 Gulden und gab sie den Herren von Staufen als Lehen. Damals bestand das Dorf aus 19 Häusern und dem Pfarrhaus.

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Dottingen. Eine befestigte Höhensiedlung aus vorgeschichtlicher Zeit ist auf dem Kastelberg nachweisbar. Im Inneren der Befestigung sind Siedlungen aus der Zeit des 15. Jah. v.Chr. bis zum 7.Jah.v.Ch. dokumentiert. Im Mittelalter entstand eine Burg, die erst 1841 entdeckt worden ist. Der Ort wurde 1265 erstmals urkundlich genannt.
Eine Kirche begegnet uns als „capella Tottihan,filialis parochialis Stauffen“. Sie wird 1479 als „Sandt Arbgasts kirche“ erwähnt. Im Jahre 1474 befanden sich 14 Häuser und eine Mühle am Ort. Versuche des Markgrafen von Baden im 17.Jah.sowie Anfang des 18.Jah., den Ort der protestantischen Religion zuzuführen,schlugen fehl. 1789 gab es bereits 40 Häuser und 4 Mühlen.

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Als 1602 das Geschlecht der Staufer ausgestorben war, wurde das Lehen wieder eingezogen und die Orte Ballrechten und Dottingen wurden als Vogtei der Verwaltung in Sulzburg unterstellt, das zu Baden – Durlach gehörte (1602 – 1773 ). Die Gemeinden stellten abwechselnd Vogt und Stabhalter. Seit 1739 gab es einen Lehrer. Mit der Gründung des Großherzogtums Baden 1806 kommen die Orte zum Amt Heitersheim.1811 wurde die Vogtei Ballrechten - Dottingen aufgelöst und die Gemeinden wurden wieder selbständig. 1819 Aufhebung des Amtes Heitersheim. Die Gemeinden wurden dem Bezirksamt Staufen zugeteilt. Seit 1832 gab es Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen. 1937 kommen die Orte zum Amtsbezirk Müllheim, aus dem 1941 der Landkreis Müllheim hervorging. Die Gebietsreform von 1970 brachte die Zuordnung zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Die erste und sehr erfolgreiche freiwillige Zusammenlegung im früheren Landkreis Müllheim wurde von den Orten Ballrechten und Dottingen beispielhaft vorgeführt.

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Mit der 1950 erfolgten Gründung der Winzergenossenschaft Ballrechten – Dottingen wurde ein wesentlicher wirtschaftlicher Erfolg, aber auch gesellschaftliche Entwicklung für beide Orte ermöglicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte ein starker Bevölkerungszuzug ein und die Einwohnerzahl stieg beträchtlich. Die Landwirtschaft veränderte sich durch Flurbereinigung und vermehrten Anbau von Sonderkulturen.Der Weinbau nahm den ersten Platz ein. Erfolgreiche Gewerbeansiedlungen schufen neue Arbeitsplätze. Nicht zuletzt durch Ortsbildsanierungen und –verschönerungen und die erfolgreichen Bemühungen der Gemeinde, der Bürgerschaft und der Unternehmen nahm der Tourismus ebenfalls zu. Gute Möglichkeiten der sozialen und kulturellen Entfaltung sind durch eine ansprechende Infrastruktur und vielfältige Aktivitäten der Vereine, der VHS, des Bürgerengagements auch über das neue Projekt Lebensqualität durch Nähe auf beachtlichem Niveau gegeben. Ballrechten-Dottingen ist eine aktive und junge Gemeinde mit hohem Wohn- und Freizeitwert.

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