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Fischingen

Fischingen im Markgräflerland

Die Winzergemeinde Fischingen liegt im südlichen Markgräflerland am Westhang des Läufelbergs im äußersten Südwesten Deutschlands nahe der Schweizer und der französischen Grenze. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 279 m bis 390 m. Die Gemeinde grenzt im Osten an Schallbach, im Süden an Binzen und Eimeldingen sowie im Westen und Norden an Efringen-Kirchen. Mit nur 1,88 Quadratkilometer hat die Gemeinde nach Wembach im Wiesental die zweitkleinste Gemarkungsfläche im Landkreis Lörrach.

Die Kirche St. Peter stammt aus dem 8. Jahrhundert und gilt als besonders sehenswert. Im 13. bis 15. Jahrhundert wurde sie mit Fresken ausgemalt, die in Form einer Bilderbibel wichtige biblische Szenen darstellt.

Erste archäologische Funde von Pfeilspitzen und Steinbeilen im Gewann Auf der Ebene/ Kaiserhölzle deuten auf prähistorische Besiedlungen der Fischinger Gemarkung hin. Der Ort wurde bereits in der Zeit der alemannischen Landnahme im 3. und 4. Jahrhundert gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 772 als Fiscinga. Der Ortsname geht vermutlich auf einen Personennamen zurück. Im 8. und 9. Jahrhundert wird der Ort mehrfach in Urkunden des Klosters St. Gallen genannt, die auch im Besitz des örtlichen Dinghof und des Kirchensatzes waren. Die Vorbesitzer sind unbekannt. Wann die Rechte auf die Herren von Rötteln übergingen ist nicht bekannt; der erste Nachweis geht auf das Jahr 1291 zurück.