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Müllheim (Baden) im Markgräflerland

Unterkünfte in Müllheim

Appartement-Hotel "Im Weingarten"
Familie Boll
Kochmatt 8
79379 Müllheim
Telefon 0763136940
Web www.app-hotel-im-weingarten.de

Gasthof Engel
Hotel & Restaurant
Familie Hahn
Werderstraße 63
79379 Müllheim
Telefon 076312228
Web www.Hotel-Engel-Muellheim.de

Haus Arnold
Ferienwohnung
Familie Arnold
Im Grün 30
Vögisheim
79379 Müllheim (Baden)
Telefon 076316281
Web Arnold.Fewo.AG

Haus am Kirchbuck
Ferienwohnung
R. und R. Schreck
Am Kirchbuck 3
Zunzingen
79379 Müllheim
Telefon 076315279
Web www.kirchbuck.de

Haus Stecher
Edith Stecher
Ferienwohnung
Holzgasse 6
79379 Müllheim-Britzingen
Telefon 07631-2808
Web www.fewo-haus-stecher.de

Haus Stephan
Ferienwohnung
Karlheinz Stephan
Akazienweg 1
Britzingen
79379 Müllheim
Telefon 076315207
Web Stephan.Fewo.AG

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Müllheim im Markgräflerland

Die im Herzen des Markgräflerlandes gelegene Stadt gilt als das wirtschaftliche Herz dieser Region und hat dennoch seinen Charme bis in die heutige Zeit bewahren können. Müllheim liegt sehr verkehrsgünstig in der Grenznähe zu Frankreich und der Schweiz - im Bäderdreieck der bekannten Thermalbäder Badenweiler, Bad Krozingen und Bad Bellingen.

Der günstige Standort im Dreiländereck war auch mit entscheidend für die vermehrte Ansiedlung von umweltfreundlichen Industriebetrieben, für die ein besonderes Gebiet im Westen der Stadt ausgewiesen ist. Diese bieten eine große Anzahl an Arbeitsstätten für Stadt und Region.

Im Jahr 1999 erwarb Müllheim einen stillgelegten Betrieb im Gewerbegebiet, funktionierten ihn zu einem Gründerzentrum um, worin sich Jungunternehmer etablieren können. Durch die schöne landschaftliche Lage Müllheims in der Vorbergzone des südlichen Schwarzwalds entwickelte sich die Stadt zu einem beliebten Tourismusort mit einer Vielzahl an Freizeiteinrichtungen und gepflegten Sportstätten.

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Die Geschichte der markgräfler Stadt

Am 27. Oktober 758 schenkte Strachfried seinen Besitz in Müllheim, darunter auch Weinberge, dem Kloster St. Gallen. In dieser Urkunde, die im Stiftsarchiv zu St. Gallen aufbewahrt wird, finden wir auch die erste schriftliche Erwähnung der "villa Mulinhaimo", der heutigen Stadt Müllheim.

Bodenfunde, vor allem aus der Römer- und Alemannenzeit, zeigen, dass aber schon vor 758 Menschen hier gewohnt haben. Bei Grabungen, die aus Anlass der Renovierung der Martinskirche in den Jahren 1980 und 1981 vom Landesdenkmalamt durchgeführt wurden, stieß man auf Teile einer römischen Villa, die, so wird vermutet, Kernstück eines der größten römischen Landgüter in dieser Gegend gewesen ist. Ende des 1. Jahrhunderts bauten die Römer ihre Badeanlagen im nahen Badenweiler. Die Geschicke der Stadt Müllheim waren in früheren Jahrhundert sehr eng verknüpft mit denjenigen der Herrschaft Badenweiler, zu der Müllheim gehörte.

Diese bildete Jahrhunderte hindurch einen Bestandteil eines der Gebiete der alemannischen Herzöge. Das Volk der Alemannen behielt auch nach seiner Unterwerfung unter die Herrschaft der Franken, die sich um das Jahr 500 n. Chr. vollzog, seinen eigentlichen Charakter bei.

Ursprünglich waren es zwei Orte am Ausgang des Weilertals; Ober- und Untermüllen, die endgültig zusammenwuchsen, als 1727 der Amtssitz von Badenweiler nach Müllheim verlegt wurde. Schon 1698 erhielt die Gemeinde das Recht zur Abhaltung eines Wochenmarktes. Neben Acker- und Weinbau brachten Gewerbefleiß und Handel, besonders der Weinhandel, eine Aufwärtsentwicklung. Durch den immer stärker werdenden Zustrom von Beamten und Angestellten sowie von Handwerkern und Geschäftsleuten stieg die Einwohnerzahl bis zur Jahrhundertwende auf 1700, wovon 300 die Bürgerrechte besaßen.

Ein Markstein für Müllheims Entwicklung ist die Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1810. Müllheim war früher und ist auch heute das Zentrum des Markgräfler Weinbaugebietes mit etwa 480 ha Rebfläche. Seit 1872 findet alljährlich der Müllheimer Weinmarkt statt. Er ist der älteste der badischen Weinmärkte und ein Spezialmarkt für Markgräfler Weine. Sekte aus Winzerhand können bei der großen "Markgräfler Sektgala Müllheim" Ende Oktober jeden Jahres verkostet werden.

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Bis zum heutigen Tag gilt Müllheim als eine schulfreundliche Stadt. Bereits im Mittelalter wurde die bestehende Volksschule erwähnt. Von der Lateinschule wurde erstmals im Jahre 1699 berichtet. Heute besitzt die Stadt alle Schularten einschließlich den beruflichen Fachschulen und der Musikschule. Müllheim ist auch Sitz der Volkshochschule Markgräflerland. Im Zuge der Verwaltungsreform ab 1971 verlor Müllheim zwar den Kreissitz, konnte aber durch die Eingliederung der umliegenden Gemeinden Britzingen, Dattingen, Feldberg, Hügelheim, Niederweiler, Vögisheim und Zunzingen die Einwohnerzahl von 8000 Einwohnern auf heute fast 18.000 Einwohner steigern und ist Sitz des Gemeindeverwaltungsverbandes Müllheim-Badenweiler mit über 30.000 Einwohnern, der zugleich die Funktion der Unteren Verwaltungsbehörde wahrnimmt

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Die Stadtteile Britzingen und Niederweiler sind staatlich anerkannte Erholungsorte. Die besondere Lage und die sehr gute infrastrukturelle Ausstattung der Stadt mit allen Schulen, umfassender ärztlicher Versorgung, sowie den guten Arbeitsmöglichkeiten und hohem Freizeitwert sind Gründe dafür, dass sich Müllheim zu einer beliebten Wohngemeinde entwickelt hat.

Der Mittelpunkt für kulturelle, gesellschaftliche und gesellige Veranstaltungen ist das 1976 eröffnete Bürgerhaus, das sich zudem bestens für Tagungen und Kongresse eignet.
Mit dem "Markgräfler Museum" verfügt Müllheim über eine weit über die Stadt hinaus in die "Regio" einwirkende museale Einrichtung von besonderem Rang. Schon das Gebäude mit seinem herrlichen Innenhof ist sehenswert, erbaut um 1780 im klassizistischen Stil, als Gasthof "Krone" für die Geselligkeit der Bürger und Herberge für die Reisenden mit ihren Gespannen. Das schon seit einiger Zeit darin eingerichtete Wein- und Heimatmuseum wurde 1991 zum Markgräfler Museum ausgebaut. Eine Umbaumaßnahme ab dem Jahr 2001 erweitert nun das Museum um noch mehr Räumlichkeiten für Grafik, Plastik und Malerei. Vor wenigen Jahren richtet die Stadt Müllheim ein Mühlenmuseum in der ehemaligen Frickmühle ein, um die Bedeutung der Stadt als früherer Standort von acht Mühlen zu dokumentieren.

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