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WANDERN IST GESUND

Zahlreiche weitere interessante Ausflugs- und Freizeittipps finden Sie auf den Ortsseiten.

Wandern ist mehr als nur ein schöner Zeitvertreib in der Natur. Wandern ist eine hervorragende Art, sich fit und gesund zu halten. Es bietet eine Vielzahl gesundheitlicher Vorteile. Und dies sowohl für den Körper als auch den Geist. Gesteigert wird beispielsweise die Kreativität. Wer den Alltagsstress hinter sich lässt und dies mit regelmäßigem Wandern in der Natur verbindet, wird neue Perspektiven gewinnen und kann seine Gedankenprozesse besser ordnen. Daneben profitiert das Immunsystem an der frischen Luft.

Wandern regt die Produktion von weißen Blutkörperchen an. Sogar das Schwitzen hat positive Folgen, denn dabei werden Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden. Insgesamt wird die Immunabwehr gestärkt. Wie aber überwindet man den "inneren Schweinehund", der einen immer wieder in die Komfortzone lockt, aufs Sofa oder zum Kühlschrank lockt? Wie wäre es beispielsweise mit einem neuen Hobby, der Fotografie? Wer schöne Fotos machen möchte, auch mit dem Handy, der findet draußen in der Natur eine Fülle an Motiven. Aber auch der Besuch von Städten und Dörfern eignet sich bestens. Gemeint sind nicht Shoppingtouren, sondern Sightseeing-Erlebnisse. Hin und wieder ist natürlich auch ein Café-Besuch drin. Die Zeit vergeht wie im Flug. Versprochen! Und ganz nebenbei tut man sich und seinem Körper etwas extrem Gutes an.

Wandern ist extrem gesund. Denn das Wandern stärkt das Herz-Kreislauf-System, trainiert Ausdauer und Muskeln (Beine, Rücken, Rumpf), baut Stress ab, steigert das psychische Wohlbefinden, fördert die geistige Leistungsfähigkeit und stärkt das Immunsystem sowie Knochen und Gelenke, indem es sanfte Bewegung mit der Natur verbindet und sogar die Sturzgefahr im Alter reduziert.

Wandern und Gehen ist die für uns Menschen natürlichste Bewegungsform. Der zunehmende Bewegungsmangel unserer modernen Gesellschaften ist nicht nur für die betroffenen Menschen, sondern auch für Gesundheitssysteme zunehmend problematisch, da daraus Folgeerkrankungen wie Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates entstehen.

Wandern macht glücklich. Wandern macht glücklich und fördert das Denken. Deshalb wird Wandern als Ergänzung zu Psychotherapien und in der Behandlung von Demenz eingesetzt. Je mehr man dabei in der Natur ist, weg von Siedlungen und Straßen, desto intensiver ist die Wirkung.

Positiv fürs Gehirn. Wandern hat positive Auswirkungen auf die Gehirnleistung. Beispielsweise nimmt die Durchblutung des Gehirns bei geringen Gehbewegungen zu, der altersbedingte Abbau von Nervengewebe wird verlangsamt. Wandern erhöht die Verzweigungs-­ und Erneuerungsrate von Hirnnervenzellen und steigert das geistige Leistungsvermögen. Ebenfalls bewiesen ist der positive Effekt des Wanderns auf Demenz.

Kalorien werden verbrannt. Vor allem Frauen profitieren vom Wandern oder Gehen und verlieren dabei Gewicht. Eine französische Studie zeigte, dass bei den teilnehmenden Frauen Spazierengehen von mehr als 2,5 Stunden pro Woche mit einem niedrigeren Gewicht (-1,8 kg), Taillenumfang (-1,7 cm) und Körperfettgehalt (-1,1 %) im Zusammenhang stand. Bei den Männern bestand dieser Zusammenhang nicht.

Bewegungsapparat wird gestärkt. Wandern stabilisiert und stärkt Knochen, Sehnen, Bänder und Gelenke. Durch eine trainierte Beinmuskulatur werden Knie- und Hüftgelenke entlastet. Da die gesamte Haltemuskulatur des Körpers gestärkt wird, verbessert sich die Körperhaltung. Das Verletzungsrisiko sinkt.

Kondition wird verbessert. Wandern ist sanftes und stufenlos verstellbares Ausdauertraining. Mehrere Studien besagen, dass regelmäßiges Wandern den Blutdruck senkt, ein Zeichen für verbesserte Kondition.

Immunsystem wird aktiviert. Bei moderater Bewegung werden Killerzellen gebildet, das Immunsystem aktiviert. Außerdem wird in Bewegung das Stresshormon Cortisol abgebaut, das das Immunsystem hemmt. Für diese beiden Auswirkungen gilt, dass der positive Effekt ins Negative kippt, wenn man sich überfordert und dadurch stresst. Positiv auf das Immunsystem wirkt sich außerdem der Aufenthalt im Freien aus: Sonnenlicht aktiviert die Bildung von Vitamin D. Klimareize aktivieren ebenfalls das Immunsystem.

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