KIRCHZARTEN Unteres Bruggatal
Diese leichte Talwanderung führt von Kirchzarten im Dreisamtal entlang den umliegenden Bergen mit geringer Steigung bis nach Oberried und zurück entlang der Brugga, dem linken Nebenfluss der Dreisam. Unterwegs ist eine herrliche Tallandschaft mit zahlreichen Bauernhäusern und weiteren Sehenswürdigkeiten zu sehen.
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Die leichte Talwanderung startet in der Fußgängerzone von Kirchzarten, geht vorbei am Narrenbrunnen und führt mit vielen schönen Eindrücken und Ausblicken entlang der umliegenden Schwarzwaldberge. Am Giersberg vorbei, mit großem Spielplatz, geht es über einen leichten Waldweg nach Oberried, wo die Klosteranlage mit Kräutergarten und die Wallfahrtskirche Mariä Krönung sehenswert sind. Eine schmale Straße führt nach Dietenbach zum Jungbauernhof mit kleinem Hofladen und am Kulturzentrum “Haus der Erde” sowie am Karmel St. Therese Karmelitinnenkloster vorbei zurück zum Kurgebiet in Kirchzarten.
Brugga
Die Brugga ist der gut 18 Kilometer lange, linke Nebenfluss der Dreisam und läuft in einem der tiefsten Täler im deutschen Mittelgebirge. Der Bach tritt 1252 erstmals schriftlich in Erscheinung. Den Namen führt der Bach ab dem Zusammenfluss des St. Wilhelmer Talbaches mit dem kleineren Buselbach.
Wallfahrtskirche Mariä Krönung
Die Wallfahrtskirche Mariä Krönung ist die römisch-katholische Pfarrkirche von Oberried und gehört zur Seelsorgeeinheit Dreisamtal im Dekanat Neustadt des Erzbistums Freiburg. Bis zu dessen Aufhebung im Jahr 1806 war sie auch Konventkirche des Klosters Oberried. 1684 wurde unter Prior Benedikt Hefelin mit dem Neubau des Wilhelmiten-Konvents in Oberried begonnen. 1687 war das Klostergebäude bezugsfertig, und der Grundstein für die Kirche wurde gelegt. Nachdem 1698 der erste Gottesdienst gehalten wurde, fand die eigentliche Kirchweihe am 9. Mai 1699 durch den Konstanzer Weihbischof Konrad Ferdinand Geist von Windegg statt. Die Benediktiner-Abtei St. Blasien übernahm das Kloster Oberried 1724 und unterhielt es bis zur Auflösung im Jahr 1806. 1786 wurde die Pfarrei Oberried, vormals Filiale von Kirchzarten, errichtet und die Seelsorge den Benediktinern übertragen. Der Konventsbau wird heute von der Gemeindeverwaltung und der Pfarrei genutzt.
Karmel St. Therese Karmelitinnenkloster
Das Karmel St. Therese Karmelitinnenkloster wurde 1928 von zwei deutschen Schwestern gegründet, die im Ersten Weltkrieg aus den Konventen in Bordeaux und Auch in Frankreich ausgewiesen wurden. Am 25. März 1933 wurde das Kloster kanonisch errichtet. Das neue Klostergebäude wurde in den Jahren 1956 und 1959 erstellt und von 1999 bis 2000 renoviert. Die Ursprünge des Karmel liegen im Heiligen Land; sie reichen zurück bis zum Propheten Elija, der in der Einsamkeit des Karmel Gott suchte. Er wurde so zum Vorbild für das eremitische Leben. Der Karmel St. Therese in Kirchzarten ist ein Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen, die einem kontemplativen Leben nachgehen. Gegründet wurde das Kloster 1928 von Karmelitinnen aus Bordeaux. Es ist ein Ort der Stille und des Gebets, der von der katholischen Ordensgemeinschaft geprägt ist. Die Schwestern leben zurückgezogen, widmen sich dem Gebet und stellen Hostien her.
Wegbeschreibung
Start zur Wanderung ist in der Fußgängerzone in Kirchzarten. Am Ende der Fußgängerzone läufst du in Richtung Kurgebiet (Wegweiser gelbe Raute: Kurgebiet), Schwimmbad und Campingplatz. Am Minigolfplatz entlang führt dich ein schmaler Fußweg bis zur Hauptstraße, diese überquerst du, passierst das Sportheim Kirchzarten und folgst ab der Buswendeschleife dem Feldweg zum "Spielplatz am Giersberg" (Wegweiser gelbe Raute (Spielplatz am Giersberg). Mit der gelben Raute (Wegweiser: Ob den Rainmatten) folgst du dem Waldweg in Richtung Oberried. (Weitere Wegweiser mit gelber Raute: Weilersbach / Unterm Kasteleck / Weilersbacher Wegle / Beim Kräutergarten). In der Ortsmitte von Oberried lohnt sich ein Besuch des Klosters Mariä Krönung mit dem Kräutergarten. Die Wanderung geht auf der gegenüberliegenden Seite zurück nach Kirchzarten. Dazu hältst du dich ortsauswärts in Richtung Kirchzarten (Wegweiser gelbe Raute: Narrenbrunnen). Du folgst dem Wanderweg durch die Unterführung unter der Bundesstraße (Wegweiser gelbe Raute: Schlössle) und folgst ihm bis Geroldstal. Ein schmales Sträßchen (Dreisamtalradweg) bringt dich zum Weiler Dietenbach und zum Jungbauernhof mit seinem ausladendem Dach (Wegweiser gelbe Raute: Jungbauernhof). Hier können im kleinen Lädele Produkte vom Hof gekauft werden.
Wenn du willst, zweigst du hier nach links bergauf ab und erreichst nach einigen hundert Metern den Ruhbauernhof, auch hier gibt es im Selbstbedienungslädele Hofprodukte und das leckere, selbst produzierte Bauernhofeis.
Ohne Abstecher hältst du dich am Jungbauernhof rechts und erreichst über das Gasthaus "Zum Rössle" (Wegweiser gelbe Raute: Rössle und Wegweiser gelbe Raute: Spielplatz am Engenwald) wieder das Kurgebiet/Black-Forest-Filmstudios in Kirchzarten.
Wanderinfos
Länge: 9 km
Kondition: leicht
Dauer: 2:30 Studen
Auf- und Abstieg: 104 m
Höchster Punkt: 476 hm
Tiefster Punkt: 380 hm
Empfehlung: gutes Schuhwerk, witterungsbedingte Bekleidung, Vesper und Getränke
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